Unternehmenschronik

1945: Der Neubeginn aus Trümmern
Ein schwerer Neustart
Mit den ersten Sicherungs- und Aufräumarbeiten beginnt für die Reichsdruckerei ein über Jahre andauernder Überlebenskampf. Schon am 16. Mai 1945 stellt der von der sowjetischen Besatzungsmacht eingesetzte Magistrat der Stadt Berlin das gesamte bewegliche und unbewegliche Vermögen, sämtliche Einrichtungen und Rechte der Reichsdruckerei sicher und verpflichtet die "Staatsdruckerei in Magistratsverwaltung" zur schnellst möglichen Wiederaufnahme ihrer Arbeit. Über die folgenden drei Jahre produziert man in mühsam geflickten Provisorien.
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Doch als Ende 1948 mit der "Blockade" auch die politischen Spaltung Berlins vollzogen wird, kommt zu den äußerst schwierigen Arbeitsbedingungen noch eine bedrohliche Auftragslage. Aufgrund der angespannten politischen Situation dringen die Verwaltungseinheiten des von den britischen und amerikanischen Alliierten gebildeten "Vereinigten Wirtschaftsgebiets" (VWG) auf die Gründung einer zweiten staatlichen Druckerei im sicheren Westen. Über den zunehmenden Rückgang öffentlicher Aufträge zugunsten der Frankfurter Dependance droht der Berliner Staatsdruckerei das endgültige Aus. Die Geburt der Bundesdruckerei |

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