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Elektronischer Dienstausweis
Die Modernisierung der Bundesverwaltung ist eine der vordringlichsten infrastrukturellen Herausforderungen der vergangenen und der kommenden Jahre. Um die auf breiter Ebene begonnenen und bereits umgesetzten Maßnahmen zur Optimierung verwaltungstechnischer Abläufe weiter voran zu treiben, wurde die Bundesdruckerei unter Mitwirkung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)) und des Bundeskriminalamtes (BKA) vom Bundesministerium des Innern (BMI) mit der Entwicklung und Herstellung sicherheitstechnisch nach-haltig aufgewerteter Dienstausweise für die Mitarbeiter aller Bundesbehörden beauftragt. Die Bundeswehr hat sich diesem Verfahren angeschlossen.
Umfangreiche Erfahrungen und Ergebnisse flossen in die Planung ein: In einem 7 Monate andauernden Pilotprojekt wurde eine Vorversion des elektronischen Dienstausweises von insgesamt 100 Mitarbeitern des Bundesministeriums des Innern (BMI) und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unter der Federführung der Bundesdruckerei GmbH von November 2001 bis Juni 2002 erfolgreich getestet.
Im Weiteren führte die Bundesdruckerei im Auftrag des Bundesamtes für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr (ITAmt Bw) das von Mai 2003 bis Oktober 2005 laufende Pilotprojekt "Persönliche Schlüsselkarte Bundeswehr - PSKBw" erfolgreich durch. An insgesamt 56 Standorten wurden 764 Karten an ausgewählte Pilotteilnehmer ausgegeben und erfolgreich getestet.
Der neue elektronische Dienstausweis, der über modernste Hybridkarten-Technologie die Funktionalitäten kontaktloser Speicherchips mit denen eines kontaktbehafteten Prozessorchips verbindet, bietet erstmalig die Möglichkeit, den klassischen Sichtausweis mit zahlreichen zusätzlichen elektronischen Mechanismen zusammen zu führen und somit ein multifunktionales Sicherheitskonzept zu verwirklichen.

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