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Bundesdruckerei stattet Pass-Behörden für den ePass-Feldtest aus

Abläufe für die Aufnahme von Fingerabdruckbildern in ePässen werden getestet und optimiert

Berlin, 1. März 2007 - Bei dem heute beginnendem Feldtest für den ePass der zweiten Generation stattete die Bundesdruckerei GmbH die beteiligten Behörden mit der für die Erfassung und Qualitätssicherung der Fingerabdrücke notwendigen Hard- und Software aus und weist das Behördenpersonal in den Umgang mit den neuen Geräten und den neuen Abläufen bei der Passbeantragung ein. Der Feldtest findet in über 20 Passbehörden zwischen dem 1. März und dem 30. Juni dieses Jahres statt. Ziel des Tests ist, in Vorbereitung auf die Speicherung von Fingerabdrücken in den deutschen Reisepass die Abläufe rund um die Erfassung, Qualitätsprüfung und Übertragung der Fingerabdrücke im Echtbetrieb zu testen und zu optimieren.

Die Bundesdruckerei GmbH hat in den vergangenen Wochen die ausgewählten Testbehörden mit entsprechender Hard- und Software für den Feldtest versorgt. Die Kommunen erhielten Fingerabdruckscanner, mit denen die Fingerabdrücke in der Behörde erfasst werden. Außerdem wurden die Behörden mit einer Softwarekomponente ausgestattet, damit die Mitarbeiter die Fingerabdrücke auf ihre Qualität überprüfen können. Die Passdaten werden auf elektronischem Weg sicher an die Bundesdruckerei in Berlin übermittelt.

Trotz der Erfassung der Fingerabdrücke während des Feldtests werden an die teilnehmenden Bürger ePässe der ersten Generation ausgegeben, die nur das Foto im Chip enthalten. Um den vollen Prozessablauf zu testen, werden in Einzelfällen auch Testpässe mit Fingerabdrücken aus den Feldtestdaten produziert. Diese werden jedoch nicht in Umlauf gebracht und bis 31. Juli 2007 vernichtet. Personen- und Biometriedaten, die für die Produktion der Pässe verwendet werden, werden sowohl in der Passbehörde als auch in der Bundesdruckerei wieder gelöscht.

Für Bürger, die während des Feldtests in den teilnehmenden Kommunen ihre Fingerabdrücke abgeben, verringert sich die Passgebühr um 5 Euro. Die Bundesdruckerei übernimmt diese Kosten.

In den kommenden Wochen und Monaten führt die Bundesdruckerei gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern flächendeckend für Mitarbeiter aller deutschen Passbehörden regionale Informationsveranstaltungen hinsichtlich der Einführung der Fingerabdrücke in den ePass durch. Außerdem lädt die Bundesdruckerei im Rahmen ihrer Messeauftritte zu Vorträgen rund um das Thema ein.


Über die Bundesdruckerei

Die Bundesdruckerei GmbH, Berlin, entwickelt und liefert Systemlösungen und Dienstleistungen für sichere Identifikation und zählt weltweit zu den führenden Unternehmen in diesem Bereich. Neben kompletten Pass- und Ausweissystemen liefert das Unternehmen Personaldokumente, Hochsicherheitskarten, Dokumentenprüfgeräte, Sicherheitssoftware sowie Trust-Center-Leistungen für nationale und internationale Kunden. Darüber hinaus fertigt die Bundesdruckerei GmbH Banknoten, Postwertzeichen und Steuerzeichen sowie elektronische Publikationen. Mit ihren Tochtergesellschaften BIS Bundesdruckerei International Services GmbH, D-TRUST GmbH und iNCO Sp.z o.o. beschäftigt die Bundesdruckerei über 1.400 Mitarbeiter weltweit und erzielte im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von 312 Millionen Euro.
Weitere Informationen unter www.bundesdruckerei.de.


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