Elektronischer Dienstausweis (eDA)

Bestandteile des eDA
Leistungsmerkmale und Kartenkörper
Der elektronische Dienstausweis wird in der Bundesdruckerei aus Polycarbonat zentral gefertigt und optisch personalisiert. Er wird im Format ID-1 (Scheckkartenformat) nach ISO 7810 hergestellt und ist äußerlich so gestaltet, dass eine hohe Wiedererkennung gegeben ist.
Sicherheitsmerkmale
Um ein Höchstmaß an Fälschungs- und Verfälschungssicherheit gewährleisten zu können, werden die Kartenkörper bereits im Produktionsprozess mit diversen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet. Auf der Vorder- und Rückseite der Kartenkörper sorgen bewährte Sicherheitsdruckverfahren über Guillochenmuster, Iris-Farbverläufe, Mikroschriften und kopierresistente Druckfarben für einen zuverlässigen Kopierschutz. Optische Spezialeffekte im so genannten Kinegram sowie das im Laser-Kippbild geschützte Behördenkürzel und die persönliche Unterschrift der Dienstausweisinhaberin/ des Dienstausweisinhabers schaffen zusätzlich Sicherheit vor Fälschungsversuchen.
Kontaktloser Chip
Die elektronischen Dienstausweise sind mit einem kontaktlosen Chip des Typs Mifare® oder Legic® ausgestattet, die eine sichere Verbindung zwischen dem Dienstausweis und einem entsprechenden Lesegerät ermöglichen. Bei den elektronischen Dienstausweisen des Bundesministeriums der Verteidigung und seinem Geschäftsbereich sowie der Bundeswehr kommt der kontaktlose Hitag®-Chip zum Einsatz.
Kontaktbehafteter Chip
Der kontaktbehaftete Chip ist das Herzstück des elektronischen Dienstausweises. Dieser sicher in den Kartenkörper integrierte Prozessorchip (Infineon SLE66CX642P mit Betriebssystem Siemens CardOS 4.3b) ist technisch so vorbereitet, dass kryptografische Funktionen und die Speicherung von Datenobjekten genutzt werden können. Hierzu wurde von der Bundesdruckerei mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein Sicherheitskonzept für Datenobjekte entwickelt.


Elektronischer Dienstausweis (eDA)

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